Security

Unter Sicherheit im Sinn von Security versteht man den Schutz vor illegalen Handlungen wie zum Beispiel terroristische Angriffe und Flugzeugentführungen sowie deren Prävention. Durch entsprechende Sicherheitsmassnahmen wird verhindert, dass Waffen, Sprengstoff, gefährliche Stoffe oder Gegenstände in Flughäfen oder Flugzeuge geschleust werden.

Die Attentate vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten haben gezeigt, wie anfällig der Luftverkehr auf kriminelle Akte ist. Auch wenn der Sicherheitsstandard dank systematischen Kontrollen des Hand- und des aufgegebenen Gepäcks bereits hoch war, verschärften die Schweizer Behörden in Absprache mit anderen europäischen Ländern die Sicherheitsvorschriften danach noch. Beispielsweise wurde die Gepäckkontrolle verschärft und der Zugang zum Cockpit eingeschränkt; ausserdem wurde die Schulung des Personals in Sicherheitsfragen weiter ausgebaut.

Die Sicherheitsstrategie für die Schweiz ist im Nationalen Sicherheitsprogramm Luftfahrt festgelegt. Das Sicherheitsprogramm Luftfahrt beruht auf den internationalen Vorschriften und wird vom BAZL umgesetzt. Die Anbieter müssen sich daran halten und es in ihr eigenes Sicherheitskonzept aufnehmen. Es gilt für Flughäfen, Fluggesellschaften und Betriebe am Boden (Bordverpflegung, Fracht, Post). Für eine wirkungsvolle Umsetzung des Nationalen Sicherheitsprogramms Luftfahrt sorgt ein Qualitätssicherungsprogramm.

Der Nationale Sicherheitsausschuss Luftfahrt übernimmt die Koordinationsfunktion. Er überprüft unter anderem laufend die Bedrohungslage und legt Prioritäten sowie sicherheitsrelevante Massnahmen fest. Der Ausschuss wird vom BAZL geleitet und setzt sich aus Vertretern des Bundesamtes für Polizei, der zuständigen kantonalen Polizeiorgane sowie der betroffenen Flugplatzhalter und der schweizerischen Fluggesellschaften zusammen.

Da die Luftfahrt grenzüberschreitend tätig ist, müssen die Staaten eng zusammenarbeiten. Die schweizerische Regelung beruht in erster Linie auf den europäischen Vorschriften (Regelung der Europäischen Gemeinschaft, EU, und Empfehlungen der Europäischen Zivilluftfahrt-Konferenz, ECAC) sowie auf den Standards und Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO). 

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