Emissionen
Der Flugverkehr verursacht verschiedene Emissionen, die sich in der Atmosphäre vermischen und Klima sowie Umwelt beeinflussen
Emissionen und Immissionen
Emissionen sind Stoffe, die eine Quelle, beispielsweise ein Flugzeugtriebwerk, ausstösst. Diese Stoffe werden in der Luft stark vermischt. Immission, hingegen, ist die Konzentration von Stoffen in der Umgebungsluft, welche an einer bestimmten Messtelle gemessen wird.
CO2- und nicht CO2-Emissionen der Luftfahrt
Flugzeuge stossen bei der Verbrennung von Treibstoff CO2 und weitere Abgase aus. Das CO2 trägt zur Erwärmung der Erde bei. Entsprechend ihrem Treibstoffverbrauch hat die Luftfahrt insgesamt einen Anteil von zwei bis drei Prozent am globalen Treibhausgasausstoss. Nicht-CO2-Emissionen tragen zur Erwärmung und Abkühlung der Erde bei – global insgesamt zu einer zusätzlichen Erwärmung.
Kondensstreifen
Unter gewissen atmosphärischen Bedingungen bilden sich hinter Flugzeugen sichtbare Streifen am Himmel. Diese Kondensstreifen bestehen hauptsächlich aus Wasser in der Form von Eiskristallen und entstehen durch die Kombination von Luftfeuchtigkeit und tiefen Temperaturen auf Reiseflughöhe.
Gesamte Klimawirkung des Flugverkehrs
Das BAZL erfasst die Emissionen des Schweizer Flugverkehrs. Die Daten fliessen ins Treibhausgasinventar des BAFU ein und zeigen die gesamte Klimawirkung
Erhebung und Berechnung
Im Rahmen seiner gesetzlichen Verpflichtungen berechnet das BAZL jedes Jahr das Emissionsinventar der schweizerischen Zivilluftfahrt. Dabei wird das Total der während eines Jahres ausgestossenen Verbrennungsprodukte und Schadstoffe berechnet. Bei allen Verkehrsträgern, welche grenzüberschreitend eingesetzt werden, stellt sich die Frage nach der Abgrenzung: Bis wohin zählt beispielsweise eine grenzüberschreitende Bahn- oder Flugreise als «schweizerisch»? Im Falle des Luftverkehrs werden für die Abgrenzung zwei Methoden angewendet: Das Territorial- und das Absatzprinzip.



