Pre-defined Risk Assessment (PDRA)

PDRA werden in der Schweiz ab 01. Januar 2023 ausgestellt.

Die Betreiberin oder der Betreiber muss bei einem PDRA bestätigen, dass er oder sie sämtliche vorgegebenen Bedingungen, die im PDRA enthalten sind, erfüllt. Im Gegensatz zu den STS, muss die Drohne nicht zwingend mit einer Klassenmarkierung versehen sein. Da PDRA keine spezifischen Szenarien vorgeben, haben Antragstellerinnen und Antragsteller mehr Flexibilität bei der Durchführung ihres geplanten Drohnenfluges.

Es lassen sich zwei Arten von PDRA unterscheiden: PDRA-S und PDRA-G.

  • PDRA-S: spiegelt die europäischen STS (es handelt sich um dieselben Operationen für Drohnen ohne Klassenmarkierung), 
  • PDRA-G: beinhalten die Risikoanalysen von häufig vorkommenden Drohnenanwendungen.

PDRA-S

  PDRA-S01 PDRA-S02
Drohneneigenschaften max. Umfang von 3m und/oder 34kJ max. Umfang von 3m und/oder 34kJ
Klassenmarkierung nicht notwendig nicht notwendig
Sichtkontakt VLOS  VLOS, EVLOS möglich
Überflogenes Gebiet kontrolliert kontrolliert
Luftraum kontrolliert oder unkontrolliert kontrolliert oder unkontrolliert
Maximale Flughöhe 120m 120m
Kenntnisse Fernpilotenzeugnis (Offene Kategorie A2) + Praxislehre bei anerkannten Stelle Fernpilotenzeugnis (Offene Kategorie A2) + Praxislehre bei anerkannten Stelle

PDRA-G

  PDRA-G01 PDRA-G02 PDRA-G03
Drohneneigenschaften max. Umfang von 3m und/oder 34kJ max. Umfang von 3m und/oder 34kJ max. Umfang von 3m und/oder 34kJ
Klassenmarkierung nicht notwendig nicht notwendig nicht notwendig
Sichtkontakt Ja, EVLOS möglich  BVLOS BVLOS
Überflogenes Gebiet dünn besiedelt dünn besiedelt dünn besiedelt
Luftraum unkontrolliert reserviert oder segregiert reserviert oder segregiert 
Maximale Flughöhe 150m keine  keine
Kenntnisse Es werden die Kenntnisse angeeignet, die für den Betrieb relevant sind. Es werden die Kenntnisse angeeignet, die für den Betrieb relevant sind. Es werden die Kenntnisse angeeignet, die für den Betrieb relevant sind.

Letzte Änderung 24.11.2022

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